Meike´s cookbooks

9/15/2015

Nostalgiekuchen


Heute haben uns die Deutschhausaufgaben 
meines Sohnes 
zum Backen inspiriert! :D


Aufgabe war es, ein Koch- oder Backrezept aufzuschreiben. 
Rezepte gibt es in meinem Haushalt ja genug,
aber es stellte sich gleich die Frage, 
welches Rezept nicht allzu umfangreich ist 
und auch Kinder zum Nachmachen motiviert!

Mir fielen spontan meine 
Kinderkochkarten aus den 70ern ein:

Die kleine Köchin - 
Ein Koch- und Backkurs für Kinder 
(ASS) 


Hier gibt es auf jeder Karte ein simples 
Back- oder Kochrezept...


... in Textform...


... und als Anleitung in Bildern! 

Sozusagen mein allererstes Kochbuch!

Entschieden habe ich mich für einen klassischen Rosinenkuchen - ein echtes Retro-Rezept mit einfachen Zutaten. :)



 *
5 Eier
250g Mehl
200g Zucker
250g Margarine
100g Rosinen
1 Prise Salz
*
Und so geht´s:


Den Ofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


In die Schüssel mit Mehl den Zucker, 1 Prise Salz...


... die Margarine...



... und die Eier hinzugeben.



Alles gut mit dem Handrührgerät durchmixen.



Den Teig an die Seite stellen, eine Backform 
(am besten Kasten- oder Gugelhupfform) 
einfetten.


Die Rosinen waschen...


... auf ein Küchentuch geben...


... und trocken tupfen.


Die Rosinen mit Mehl bestäuben,
damit sie nicht nach unten sinken.


 Nun alles unter den Teig mengen...


... und in die vorbereitete Backform füllen.


Alles glatt streichen und ab in den Ofen damit! 
(unterste Schiene / 60 Minuten)



Meinem Sohn hat das Backen sehr viel Spaß gemacht...


... und die Motivation, das Rezept aufzuschreiben, 
war nun um einiges größer! ;)


Das Ergebnis duftete verlockend!


Nach einer kurzen Auskühlpause auf dem Kuchenrost...


kam der Rosinenkuchen mit etwas Puderzucker bestäubt 
zum Anschneiden auf die Kuchenplatte...


Ein schönes Stück Nostalgie!


Leckere Hausaufgaben!


GUTEN APPETIT! 


*

9/05/2015

Himbeer-Joghurt-Smoothie


 Mir ist ja noch so gar nicht nach Herbst 
- der Sommer soll doch bitte noch ein bisschen bleiben!
Dieses Jahr war ich nicht einmal gebräunt... : /

Als kleine Entschädigung 
habe ich mir heute 
einen 
sommerlichen, fruchtigen 
Himbeer-Joghurt-Smoothie 
schmecken 
lassen! :)


Ein leckeres Blitzrezept - zubereitet in nur 5 Minuten!


Gefunden in

"Das Schwangerschaftskochbuch - Genießen für zwei"
(Fiona Wilcock)




 Benötigt werden nur wenige Zutaten... 


Zutaten für 1 Portion

100 g frische oder TK Himbeeren
2 EL Naturjoghurt
1 TL Honig
1-2 TL Zucker
100 ml Milch

Ich habe den Smoothie mit meinem Pürierstab gemacht - idealerweise bereitet man ihn in einem Mixer zu!


Die Himbeeren zur Milch geben... 


... und fein pürieren.




Nun die restlichen Zutaten hinzufügen 
und noch einmal gut mixen.


In ein Glas füllen und die kalte und fruchtige Erfrischung genießen!


 Den mache ich mir auf jeden Fall wieder! :)

8/16/2015

Käse-Schinken-Muffins


Wer auf der Suche 
nach einem richtig leckeren Muffinrezept ist, 
sollte an dieser Stelle die Seite verlassen 
und Google erneut um Rat fragen! :D


Diese Muffins schmecken leider nicht so gut, 
wie sie aussehen...
Ich stelle das Rezept trotzdem vor 
- vielleicht verirrt sich hier ja 
ein begnadeter Muffinbäcker, 
der mir einen Tipp geben kann, 
was hier schief gelaufen ist! 


Das Rezept kam aus diesem Buch:

"Muffins - von süß, herzhaft bis pikant!" 
(Dr. Oetker)

Das Buch ist schon älter und ich habe auch schon einige süße Muffinrezepte daraus ausprobiert,
die wirklich lecker waren.

Nun muss ich zugeben, 
dass meine Backaktion vorgestern Nachmittag 
unter einem schlechten Stern stand:

Ich war unter Zeitdruck,
hatte mir alle Zutaten aus der Zutatenliste 
zurecht gestellt,
begann mit dem Lesen der Zubereitung 
und las plötzlich 2 Zutaten, 
die in der Liste nicht angegeben waren!

Da kam erstmal Panik auf, 
denn "Saure Sahne" 
hatte ich zufällig gerade nicht im Haus!
Ich hatte auch keinen "Ersatz" 
- Schmand, Joghurt o.ä. ...

Also schwang ich mich ins Auto, 
um einen Becher saure Sahne zu besorgen.
Nachdem ich mich erfolgreich,
an der Kassenschlange vorbeigemogelt hatte 
(man hat mich ganz freundlich vorgelassen) 
und abgehetzt zuhause angekommen war,
musste ich feststellen, 
dass ich im Backbuch auf der falschen Seite war!

Arrrrgh!

Nämlich bei den "Käsemuffins", 
die fast die gleiche Zutatenliste hatte, 
wie die "Käse-Schinken-Muffins"...

Hier war tatsächlich ein Druckfehler 
mit fehlenden Zutaten...

Also habe ich die saure Sahne in den Kühlschrank gestellt
und schnell mit der Zubereitung angefangen...

Dabei fiel mir dann noch auf, 
dass ich kein Ei gebraucht hätte -
aber ein Ei kann ja schließlich nicht schaden.... ;) 


Diese Zutaten habe ich verwendet:

200g Weizenmehl
3 gestr. TL Backpulver
150g geraspelter Emmmentaler
200 ml Milch
1 Ei (M)
125g in Streifen geschnittener Kochschinken
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Und so habe ich es gemacht:


Ich habe Mehl und Backpulver vermischt 
und in eine Rührschüssel gesiebt...


... Milch und Ei verquirlt,
mit Salz und Peffer gewürzt...


... Die Mischung samt Käseraspel 
zur Mehlmischung gegeben ...


... und alles mit  Knethaken vermengt.
Normalerweise kenne ich das 
bei der Zubereitung von Muffinteigen so, 
dass man die flüssigen Zutaten mit den trockenen Zutaten 
nur so lange mit einem Löffel vermengt, 
bis diese feucht sind...
Ich habe mich an die Zubereitungsanweisung gehalten 
und die Knethaken genommen.


Den Schinken habe ich erst zum Schluss hinzugegeben, 
damit er in Form bleibt.
Laut Rezept hätte ich ihn schon direkt hinzugeben sollen 
- aber wie hätte der Schinken nach der Knethakenbehandlung wohl ausgesehen? :D


Die Mischung kam in die bereitgestellten Muffinförmchen...


 ... und für 25 Minuten bei 180° (Ober-/Unterhitze) 
in den vorgeheizten Backofen.


Sie sahen lecker aus, 
dufteten nach Schinken und Käse...


... und wanderten auf das weiße Holztablett, 
um mit zur schulischen Veranstaltung  zu kommen, 
die meine Tochter und ich besucht haben.


Als ich mich entschied, einen meiner Muffins zu probieren,
war das Tablett bereits leer...

Da ich das Rezept verbloggen wollte, 
habe ich die gleichen Muffins gestern 
ein weiteres Mal gebacken. 


Beim Essen dieser kleinen Küchlein 
dachte ich nur:

"Hoffentlich hatten die Besucher 
der Veranstaltung
ein Getränk zur Hand!"


Der Geschmack war zwar o.k., 
aber die Konsistenz 
war so zäh und schlecht zu schlucken, 
dass man sie wirklich nur mit einem Getränk 
zu sich nehmen konnte...

Zum Glück stand nicht mein Name auf dem Gebäck... :)


Nachtrag:
Ein Tag später (aus dem Kühlschrank) schmecken sie besser. ;)


7/29/2015

Polentasuppe


"Polenta" weckt Kindheitserinnerungen in mir...

Meine Mutter verbringt gerade 
ein paar Tage 
im sonnigen Tessin - 
dort, wo ich vor ca. 35 Jahren 
meine erste Polenta gegessen habe, 
diesen leckeren Brei aus Maisgrieß. 

Auch zuhause gab´ es damals hin und wieder 
Polenta 
- mal als Brei, mal in Scheiben gebraten.


Beim Blättern im Kochbuch 
fiel mir kürzlich das Rezept von der

"Polentasuppe"

ins Auge...

Das musste unbedingt ausprobiert werden!


Gefunden habe ich es hier:

"Familienküche" (GU)
Eine bunte Mischung aus 144 familientauglichen Rezepten! 



Als ich mir gestern alle Zutaten aufgebaut hatte, 
um sie für meinen Blogeintrag zu fotografieren, 
musste ich leider die Feststellung machen, 
dass die Batterie meiner Kamera erst aufgeladen werden muss...

Da wir aber alle Hunger hatten, 
musste ich eben ohne meine Kamera kochen. : /

Aus diesem Grunde gibt es dieses Mal 
keine Schritt-für-Schritt-Bebilderung, 
sondern nur das Rezept .

Da noch ein wenig von der Suppe übrig war, 
konnte ich heute noch ein paar Fotos 
vom Ergebnis machen. :)


Folgende Zutaten werden für 
4 Personen benötigt:

4 Scheiben Parmaschinken
2 EL Butter
1 Knoblauchzehe 
(optional - habe ich weggelassen)
50 g Polentagrieß
1,5 l Hühnerbrühe
Salz / Pfeffer
1 Scheibe Toastbrot
70 g frisch geriebener Parmesan
etwas gehobelten Parmesan
2 frische Eier

*

So geht´s:

Den Parmaschinken in 1 cm breite Streifen schneiden,
in einem Topf in der Butter anbraten
und wieder herausnehmen.
Falls Knoblauch gewünscht ist, diesen schälen, würfeln
 und im Bratfett glasig braten.
Den Grieß 1 Minute mitrösten, 
dann die Brühe bis auf 5 EL einrühren.

Ich musste die Brühe direkt dazugießen, weil mir der Grieß sonst angebrannt wäre 
(ein beschichteter Topf wäre da ratsam gewesen...).

Die Suppe salzen, pfeffern und 10 Minuten kochen lassen.

Die Toastscheibe zerbröseln und mit dem geriebenen Parmesan,
 den Eiern und der übrigen Brühe verquirlen.
Mit einem Schneebesen in die leicht kochende Suppe rühren
 und aufkochen lassen.

Die Suppe auf die Teller geben
 und mit dem Schinken und dem Hobelparmesan garnieren.


Eine sehr schmackhafte, schnelle Suppe, 
die auch meinen Kindern 
gemundet hat! :)



* G u t e n  A p p e t i t  *