Meike´s cookbooks

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3/26/2016

Hefe-Flecht-Häschen

 * FROHE OSTERN ! *


Dieses Jahr gibt mal nicht den herkömmlichen Hefezopf, 
sondern das kleine Flechthäschen 
mit einem "Wiener Zopf" als Körper. :)


Ich hatte mich beim Stöbern durchs Web in dieses Häschen verliebt und mir gleich das passende Youtube-Video 
dazu angesehen:




Während ich die Ostereier für morgen eingefärbt habe,
habe ich einen süßen Hefeteig im Brotbackautomaten zubereitet.


Den fluffigen Teig habe ich auf eine bemehlte Arbeitsplatte gegeben...


... und ihn in 4 Teile geteilt. 


Jedes Teigstück habe ich noch mal in 2 Stränge (Hasenkörper)
ein größeres (Kopf) und ein kleineres Teigstück (Füße) geteilt.


 Die Stränge habe ich über Kreuz gelegt 
und folgendermaßen geflochten:











Die Enden habe ich miteinander verknetet...


...und den Zopf nach innen eingerollt.


Die Endstücke habe ich fixiert...


... und den Knoten wieder umgedreht.


Dann habe ich das größere Teigstück an einer Hälfte 
etwas schmaler ausgerollt.


Die schmale Stelle habe ich mit der Schere 
in zwei Teile geschnitten.


Zwei Sultaninen...


... habe ich als Augen in das Kopfteil gedrückt.


Das kleinere Stück Hefeteig habe ich in der Mitte 
etwas schmaler ausgerollt.


Und so war der kleine Hase auch schon fertig! :)


Mit einem Eigelb/Milch-Gemisch eingepinselt 
kamen meine 4 Häschen 
in den vorgeheizten Backofen.


Dort sind sie beim Backen richtig schön aufgegangen! :)


Und da es im ganzen Haus so gut geduftet hat, 
musste heute schon ein Häschen, 
wahlweise mit Erdbeermarmelade oder Nutella bestrichen,
in unsere Bäuche wandern... ;)


Ich wünsche ein fröhliches Osterfest 
mit vielen bunten Eiern und anderen Köstlichkeiten! <3

3/20/2016

Mini-Cheesecake & Easter-DIY


* Osterferien *
Endlich eine Verschnaufpause und wieder etwas mehr Zeit 
für all´ die Dinge, 
die während der Schulwochen liegen geblieben sind...

Die To-Do-Liste ist geschrieben und 
wartet darauf abgearbeitet zu werden... ;-)


Zuerst widme ich meinem Blog etwas Zeit 
und möchte neben diesem kleinen 
- zugegebenermaßen nicht sehr spektakulären, 
aber schmackhaften  - 

Mini-Cheesecake 

ein paar Osterbastelleien zeigen, 
die mir in den letzten Tagen viel Freude bereitet haben. :)

 Den kleinen Blitz-Käsekuchen habe ich aus dem 

"Sweet Basics" (GU)

von Cornelia Schinharl und Sebastian Dickhaut



Diese wenigen Zutaten werden benötigt:


Zutaten für 6 Stück
(150ml-Förmchen)

1 Bio-Zitrone

50g weiche Butter
+Butter für die Förmchen

80g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

2 EL Vanillepuddingpulver

500g Quark

2 Eier (M)


Los geht´s:

Den Backofen vorheizen (180° Grad).


Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale abreiben.


Butter, Zitronenschale, Zucker und Vanillezucker...


... cremig rühren.


Puddingpulver, Quark und Eier dazugeben...


... und unterrühren.


Die feuerfesten Förmchen mit Butter einpinseln.


Die Käsecreme hineingeben und glatt streichen.
Achtung: Der Teig quillt noch auf!

Den Ofen auf 160° Grad (Umluft) umschalten 
und die Mini-Cheesecakes je nach Förmchengröße
 25-35 Minuten goldbraun backen.


Die Küchlein auskühlen lassen.


Diesen kleinen Origami-Hasen 
habe ich auf Youtube entdeckt und ihn gleich 
mit meinem 4. Schuljahr auspobiert:


Hier die Anleitung dazu! :)


Sehr einfach und fix ist dieser 
Origami-Schmetterling 
gebastelt:


Hier die Anleitung!



Eine wunderschöne Oster-Tisch-Deko 
sind diese Woll-Kleister-Eier:


Das wird benötigt:

Wasserbomben-Luftballons
Baumwolle
Kleister


Zunächst muss der Kleister nach Packungsanweisung 
angerührt und die Ballons müssen aufgeblasen werden.

Dann schneidet man pro Ballon etwa 10 m Wollfaden ab.

Die Wolle schließlich langsam durch den Kleister ziehen 
und kreuz und quer um den Ballon wickeln.


Anschließend sollte der Ballon für mind. 12 Stunden 
(möglichst hängend) trocknen.

Zum Schluss mit einer Nadel in den Ballon stechen 
und die Ballonreste vorsichtig aus dem Ei entfernen.

Fertig! :) 

Eine sehr ausführliche Anleitung 
gibt es in diesem Video zu sehen:






Viel Spaß beim Backen und Basteln! :)

4/05/2015

Sonntäglicher Kalbsbraten


Als Kind bestand eine meiner größten Sorgen darin, 
niemals so gut wie meine Mama und meine Omi 
kochen zu können!

Ich war nie ein großer Esser, 
hatte aber durch die Kochkünste meiner Mutter 
einen verwöhnten Gaumen! ;)
Die Soßen meiner Mutter und meiner Omi 
waren einfach immer die besten! 

Und überhaupt, es musste immer alles mit Soße sein!
So ist es heute auch bei uns - Fleisch und Gemüse 
immer mit Soße! :)

Heute am Ostersonntag sollte es ein Kalbsbraten werden:


Da ich nicht so routiniert in der Zubereitung von Braten bin, 
habe ich einen Blick in dieses Grundkochbuch geworfen, 
welches mir meine Mutter "vermacht" hatte, 
als ich zu Hause ausgezogen bin...

"Kochen: Die neue große Schule" 
(Zabert Sandmann Verlag)



Folgende Zutaten habe ich benötigt:

500g Kalbsbraten
500 ml Rinderboullion
3 EL Pflanzenöl
Salz/Pfeffer
2 große Möhren
1 Zwiebel
1 Zweig Estragon
6 Salbeiblätter
1 TL Crème fraîche


Zunächst habe ich alle Zutaten vorbereitet: 
Den Backofen auf 250° C vorgeheizt, 
500ml Rindsboullion bereitgestellt, 
die Zwiebel gewürfelt, 
die Möhren geputzt und in grobe Scheiben geschnitten, 
die Kräuter gewaschen.


Den Braten habe ich auch kurz 
unter fließendes Wasser gehalten und mit Küchenpapier abgetupft.
Anschließend habe ich ihn mit etwas Salz eingerieben.


In einem Topf habe ich das Öl erhitzt 
und das Fleisch von allen Seiten kräftig angebraten.



Schließlich habe ich das Gemüse hinzugegeben 
und dieses ca. 2 min angedünstet.


Zum Schluss kamen die Boullion und die Kräuter hinzu.


Fleisch und Flüssigkeit habe ich in eine ofenfeste Form umgefüllt und auf mittlerer Schiene bei 250° C (Ober-und Unterhitze) 
in den Backofen gegeben.
Nach 15 Minuten habe ich die Hitze auf 200° C reduziert 
und den Kalbsbraten ca. 1 Stunde schmoren lassen. 


Zwischendurch habe ich mit einer Schöpfkelle 
 Brühe über das Fleisch gegossen, damit es schön saftig bleibt.


Bevor ich die Soße zubereitet habe, 
habe ich den Braten angeschnitten, um zu schauen, ob er durchgegart ist.


Das Netz habe ich entfernt...

  
... und das Fleisch in Alufolie gewickelt, damit es während der Soßenzuberteitung nicht abkühlt.  


Für die Soße habe ich einen kleinen Topf 
auf den Herd gestellt. 
Gemüse und Flüssigkeit habe ich in ein feines Sieb 
über dem Topf gegeben...


... und alles mit einem Löffel durch das Sieb passiert.


Die Soße habe ich mit einem Schneebesen umgerührt...


... mit einem Löffelchen Crème fraîche und etwas Pfeffer verfeinert...


... und noch einmal kurz aufgekocht.


Den Kalbsbraten habe ich in Scheiben geschnitten und auf einer Fleischplatte mit etwas Soße und Gemüse angerichtet.

 
Dazu gab es Klöße - leider nur aus dem Kochbeutel 
und deswegen nicht sehr fotogen! ;D


Der Braten war wirklich lecker! Und die Soße?


 Die Soße hat mich glücklich gemacht! :))
Sie war sehr nah dran an dem Geschmackserlebnis aus Kindheitstagen!