Meike´s cookbooks

7/21/2017

Magic Cake mit Himbeeren


Ich bin immer sehr spät mit irgendwelchen Trends.
 Neues schaue ich mir erstmal ausgiebig an 
und probiere die Dinge erst dann aus, 
wenn sie schon fast wieder 
in Vergessenheit geraten sind...😉

So wie den 

"Magic Cake" ,

der schon vor längerer Zeit in sämtlichen 
Foodblogs und Backzeitschriften zu bestaunen war.

Das passende Backbuch dazu habe ich mir allerdings 
erst kürzlich zugelegt:
"Zauberkuchen  1 Teig - 3 Schichten"
Dr. Oetker


Ich habe mich erstmal für ein einfaches, 
klassisches Rezept entschieden, 
um auf Nummer sicher zu gehen...


Das Gute an diesem Rezept -> ich musste nur die frischen Himbeeren kaufen, 
alles andere habe ich sowieso immer vorrätig.

Die Zutaten:


4 Eier (Gr. M)
1 Prise Salz
145 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 TL abger. Schale einer Biozitrone
125 g Butter
115 g Weizenmehl
500 ml Milch (3,5% Fett)
150 g frische Himbeeren
1/2 TL Speisestärke
Puderzucker zum Bestäuben

Und so geht´s:

Zunächst den Ofen auf 150° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Eine Kastenform (25 x 11 cm) leicht fetten 
und mit Backpapier auslegen.


Das Eiweiß vom Eigelb trennen und das Eiweiß 
mit der Prise Salz zu Eisschnee schlagen.


Eigelb, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale...


... cremig aufschlagen.


Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen 
und abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist.


Anschließend die Butter unter ständigem Rühren 
zur Eimasse gießen. 


Das Mehl nach und nach unterrühren, 
bis ein glatter Teig entstanden ist.


Die Milch langsam hinzugießen...


... und mit einem Schneebesen langsam weiterrühren.


Zum Schluss den Eischnee unterheben.


Dabei soll keine homogene Masse entstehen 
- Eischneeflocken sind erwünscht.


Die Himbeeren mit Speisestärke bestäuben...


... und auf dem Kastenformboden verteilen.


Den Teig vorsichtig darauf geben.

Die Backform in den vorgeheizten Ofen auf ein Backblech geben und zwischen 60 und 75 min backen.

Die Oberfläche des Kuchens sollte goldbraun sein 
und die Mitte des Kuchens noch etwas weich.
Zum Ende der Backzeit am besten mehrfach prüfen,
ob der Kuchen schon fertig ist.
 Dazu an die Form stupsen und schauen, 
ob der Kuchen in der Mitte noch wackelpuddingartig ist. 
Sollte dies der Fall sein, sollte der Kuchen lieber 
noch weitere 5 min oder länger im Ofen verbleiben.


Den fertigen Kuchen 1 Stunde auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mindestens 4 Stunden 
mit Backpapier abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  

Erst danach darf der "Magic Cake" mit dem Backpapier 
aus der Form gehoben werden.


Um das Papier vollständig entfernen zu können...


... den Kuchen einmal stürzen 
und ihn schließlich auf die Kuchenplatte geben.


Der Zauberkuchen kann nun mit Puderzucker bestäubt und weiteren Himbeeren garniert werden.


Der erste Anschnitt zeigt, wie die 3 Schichten 
sich herausgebildet haben...


Ich war etwas enttäuscht, dass meine obere Biskuitschicht 
so dünn geworden ist.
Ich hätte meinen Eischnee nicht ganz so gründlich 
unterheben dürfen. 
Eine dicke Eischneeschicht auf dem Teig 
hätte ein besseres Ergebnis erzielt.


Bei der Geschmacksprobe fiel mir sofort auf, 
dass ich den Kuchen vielleicht ein paar Minuten 
weniger hätte backen sollen, 
weil die untere Schicht doch sehr dick geworden ist.
Die Konsistenz des Kuchenbodens sagte mir leider nicht so zu.

Die cremige Mitte mit den Himbeeren und der Biskuitboden 
haben mich hingegen überzeugt! 😍



Mein Fazit: 

Keine große Zauberei dieser "Magic Cake" 
- kann man mal ausprobieren, 
muss man aber nicht. 😉


6/18/2017

Veganer Burger


Heute geht es hier mal wieder etwas gesünder zu. 
Um genau zu sein: vegan

Ich bin keine Veganerin und habe auch nicht vor, 
eine zu werden - zu gern esse ich Fleisch und Wurst...

Trotzdem bin ich für fast alles offen 
und mittlerweile auch ziemlich neugierig, 
was vegane Rezepte anbelangt.

Ein Beitrag über vegane Burger
 in der Sendung


führte dann dazu, dass ich dieses Rezept 
gestern auspobiert habe.

Und ich sage vorab:
Es hat sich gelohnt!

Das Rezept habe ich der Website von Stern TV entnommen.

Folgende Zutaten werden für den 
Burger-Patty benötigt:



(4 Stück)

125 g Kidneybohnen
125 g schwarze Bohnen
4 EL feine Haferflocken
1 EL Mehl
1 EL Semmelbrösel (meist vegan)
1 EL Tomatenmark
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL fein gehackte Petersilie
Salz / Pfeffer / Korianderpulver
Sonnenblumen- oder Rapsöl zum anbraten

Und so geht´s:

Wichtig:
Wenn man die Bohnen nicht aus der Dose nimmt, 
so sollte man sich schon am Vortag um das Einweichen kümmern.
Ich hatte die Kidneybohnen aus der Dose, 
die schwarzen Bohnen jedoch nicht.
Die schwarzen Bohnen habe ich 12 Stunden in einer Schüssel 
mit Wasser eingeweicht und vor der Zubereitung 
für 90 Minuten bei geringer Hitze gegart.


Die fein gehackten Zwiebeln in heißem Öl glasig dünsten.


Die Bohnen und alle übrigen Zutaten
die gepresste Knoblauchzehe 
und die Zwiebelstückchen in eine Schüssel geben.


Das Ganze mit einem Kartoffelstampfer 
zerdrücken und vermengen.
Anschließend mit den Gewürzen 
nach Belieben abschmecken.


Die Masse in 4 Teile teilen und Patties formen. 


Ein Patty-Former ist dafür nicht zwingend notwendig.
Das geht mit der Hand einfacher und schneller... ;)

Anschließend sollte man sich schon alle weiteren Zutaten
 für den Burger bereitstellen. 
(Brötchen, Salat, Soßen, Gurke, Tomate etc.)


Die Patties nun in heißem Öl für 2-3 Minuten (jede Seite) 
bei mittlerer Hitze durchbraten...


...bis sie gebräunt sind.

Vorsichtig wenden!



Nun darf das Burgerbrötchen 
belegt werden - ganz nach Belieben 
und persönlichem Geschmack...


Ich habe mich für Salat, Gurke, Burgersoße, 
Ketchup und Mayo entschieden...


 Ich bekomme bei dem Anblick schon wieder Appetit... :)


Dieses Rezept ist wirklich empfehlenswert!


Der Patty schmeckt zwar nicht nach Fleisch,
ist aber trotzdem sehr schmackhaft 
und hat eine tolle Konsistenz.


✭Yummy !✭

Übrigens, ein Rezept für 
Burger-Buns (nicht vegan) 
gibt es hier:

Miniburger-Buns

5/26/2017

Honigmelonen-Sorbet



 Ganz wettergemäß serviere ich heute
ein erfrischendes Melonensorbet! 🍉


"Melone" ist häufig meine erste Wahl, 
wenn ich mir unterwegs ein Eis gönne. 

Nun wollte ich mal ausprobieren, 
wie das Melonensorbet schmeckt,
welches ich in diesem Büchlein gefunden habe:

Süße Eiskreationen
(Naumann Göbel Verlag)




Die Zutatenliste ist klein, die Zubereitung einfach,
jedoch der Zeitaufwand hoch, 
wenn man auf eine Eismaschine verzichtet.

Da meine kleine Eismaschine noch nicht einsatzbereit war,
habe ich dieses Sorbet ohne technische Hilfe zubereitet.

Das sind die 
Zutaten für ca. 8 Portionen:


500g Honigmelone
250g Zucker
4 EL Limettensaft
2 Eiweiß
Salz  

Und so geht´s:


Die Melone halbieren…


… die Kerne entfernen… 


… und das Fruchtfleisch würfeln. 


Die Obstwürfel abgedeckt ins Gefrierfach stellen.


Den Zucker in 500 ml Wasser auflösen.


Die Flüssigkeit kurz aufkochen und abkühlen lassen.


Die Limetten halbieren…


… und auspressen.






Die angefrorenen Melonenwürfel 
in eine Küchenmaschine geben…


… den Zuckersirup und den Limettensaft hinzufügen…


… und alles pürieren.


Die Mischung in eine flache Schüssel/Auflaufform gießen…




… und ca. 5 Stunden gefrieren lassen.


Dabei mehrmals kräftig mit einer Gabel umrühren, 
um die Bildung von Eiskristallen zu minimieren.


Die Eier trennen…


… und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee verquirlen.


Den Eischnee unter das Sorbet heben...


… erneut im Gefrierschrank fest werden lassen 
und zwischendurch umrühren.


Das Honigmelonen-Sorbet vor dem Servieren 
leicht antauen lassen,
damit es sich leichter formen lässt.


Erfrischt und schmeckt intensiv nach Melone! 👌


Beim nächsten Mal würde ich es allerdings 
in der Eismaschine zubereiten, 
weil es mir doch noch zu viele Eiskristalle gebildet hat. 




Viel Spaß beim Eisschlecken! 


Noch mehr Eis gibt es hier: